Nachbarschaftsnetzwerke Herdecke

Herdecker knüpfen „Nachbarschaftsnetzwerke“ und sind somit Teil eines durch das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge geförderten Projekts zur gesellschaftlichen Integration von Zuwanderinnen und Zuwanderern.

Aus Flüchtlingen werden Einwanderer. Aus Einwanderern werden Nachbarn. Aus Nachbarn werden Mitbürger.

Der Weg zu mehr Miteinander ist der Dialog. Bürger und Zugewanderte sollen bei Veranstaltungen ins Gespräch gebracht werden, die Zuwanderer auch untereinander. In Herdecke, wie auch in den meisten anderen Städten, lebt die Mehrheit der Flüchtlinge isoliert von den Nachbarn in ihrer Wohnungsumgebung. Viele von ihnen haben den Wunsch, in Herdecke zu bleiben. Innerhalb des Projekts werden Aktivitäten und Instrumente entwickelt, die alle Beteiligten darin unterstützen, die Flüchtlingsarbeit noch professioneller und effizienter zu gestalten, damit Flüchtlinge zu Mitbürgern werden.

Seit Februar 2016 existiert ein Nachbarschaftsnetzwerk im Ortsteil Ende. Inzwischen funktioniert es sehr gut und hat sich in Nachbarn in Ende umbenannt.

Am 19. September 2017 findet in der Aula des Gymnasiums die Gründung eines Nachbarschaftsnetzwerkes Herdecke statt.